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Spielzeitpause

 

Nach einem spannenden und sehr abwechslungsreichen Spielplan verabschieden wir uns bis zum 08. Februar 2018 in eine Spielzeitpause.

Unser nächster Spielplan erscheint im Januar und ist dann auch hier zu finden.

Wir wünschen allen schöne und erholsame Feiertage!

 

Das Team der Theaterwerkstatt Pilkentafel

Die nächste Premiere wird im Februar 2018 stattfinden.

Repertoire

Schneewittchen spielen

„Wer kann’s am besten?“ fragt eine Computerstimme – und zwei junge Frauen stellen sich.

Es geht um die beste Vorleserin. Originalität, Ausdruckskraft, Schönheit, für alles gibt es Punkte und Bewertungen. Sie lesen, erzählen, spielen den Originaltext der Brüder Grimm. Verwandeln sich in Schneewittchen und die Stiefmutter, setzen Zwergen-Mützen auf und ab.

Die alte böse Geschichte von Schneewittchen und der neidischen Stiefmutter - die immer die Schönste sein will – bekommt auf diese Weise Aktualität, wird unser Leben doch immer mehr von Wettbewerb bestimmt: in Casting-Shows, an Arbeitsplätzen, auf Facebook. Es wird Engagement, Teamgeist, Lockerheit, Schönheit, ja sogar Spaß bewertet. Und Spaß macht es auf jeden Fall, den beiden spiel- und streitlustigen Schauspielerinnen zuzusehen.

Als zusätzliches Angebot bittet Elisabeth Bohde anschließend zu einer kleinen Reflektion über böse Stiefmütter und immer gute Mütter, über die Brüder Grimm und das Frauenbild der Romantik, das uns bis heute verfolgt.

Regie: Elisabeth Bohde

Auf der Bühne: Anaela Dörre, Lotta Bohde

30. November/ 1.Dezember jeweils 20 Uhr

L'ART pour L'ART - Das Auge hört mit

Konzert

 

Musiktheater meint traditionell Sänger und Tänzer sichtbar auf der Bühne, die Musiker versteckt im Orchestergraben. Auge und Ohr sind sorgfältig getrennt. Und was ist, wenn der Akt des Musikmachens selbst sichtbar wird? Das Ensemble L’ART pour L’ART spielt vier Werke der sogenannten Neuen Musik, von denen Matthias Kaul sagt: „Sie sind auf ihre Weise Spektakel im besten Sinne des Wortes.“ Das Auge hört also mit bei:

John Cage(1912 – 1992) four6 (1992) gibt nur eine Zeitstruktur vor und überlässt den Spielern Entscheidungen, ist also eine Feier der Freiheit. Und klingt also bei jeder Aufführung anders.

Neele Hülcker (*1987), Bauvorhaben (2014/15) ist eine Untersuchung von Luftströmungen in Rohren, in der live gespielte Flöte und Videokunst zusammen kommen, eben auf einer Baustelle.

Matthias Kaul (*1949): Sunfish (2016) erzählt nicht nur von Alltäglichem, sondern die alltäglichen Dinge selbst singen und weisen so auf eine mögliche Schönheit im Alltag hin.

Trond Reinholdtsen (*1972), 4 deutsche Lieder (2008) Beschreiben die deutsche Gemütsverfassung aus norwegischer Sicht, sind so absurd traurig und brüllend komisch wie der langweilige Alltag.

L’ART POUR L’ART ist eines der bedeutenden Ensembles für Zeitgenössische Musik, das weltweit aufführt. Es bereichert als musikalische Ideenfabrik die Gegenwartskunst und reflektiert immer aufs Neue den Sinn und die gesellschaftliche Relevanz des Kunstbegriffes l’art pour l’art.

L’ART POUR L’ART wurde 1983 von den hochkarätigen Musikern Matthias Kaul (Schlagzeug/Komposition), Astrid Schmeling (Flöte) und Michael Schröder (Gitarre) gegründet, dazu kommen immer andere Musiker als Gäste.

 

Voice : Ute Wassermann

Darsteller : Torsten Schütte

Flöte : Astrid Schmeling

Percussion : Matthias Kaul

7./8. Dezember, jeweils 20 Uhr

Vom Reisen in ehemaligen Kolonien

Eine Positionsbestimmung

1917 verkaufte Dänemark seine westindischen Inseln an die USA, seitdem sind sie die US Virgin Islands und immer noch in kolonialer Abhängigkeit. Flensburg wurde reich mit dem Rum- und Zuckerhandel, also ist es jetzt an der Zeit, auf die andere Seite zu blicken. Was sind die Folgen dort? Wie ist es heute? Wie begegnen wir den Leidtragenden unserer gemeinsamen und doch ungleichen Geschichte? Können wir etwas wieder gut machen? Sollen wir das? Wer profitiert heute von wem? Wie bleiben wir nicht nur Touristen in einem fremden Leben?

Mit diesen Fragen fuhren Elisabeth Bohde und Torsten Schütte nach Namibia und auf die Virgin Islands. Die Eindrücke waren disparat, trostlos, absurd, unerklärlich, empörend. Aus diesen Erfahrungen ist ein Theaterabend entstanden, der erklärt und verwirrt, unterhält und betroffen macht. Die Mittel und Formen wechseln abrupt zwischen persönlich und sachlich, arbeiten mit Objekten, Liedern, Choreographien und erfundenen Figuren und suchen die vielen Wahrheiten. Am Ende ist die ganze Bühne voll mit den Spuren der Geschichte und der Geschichten, …und die Zuschauer+innen können eine eigene Position finden.

Von und mit Elisabeth Bohde, Torsten Schütte

Termine: 28./29./30. September, 12./13./14./19./20./21. Oktober

 

1. Am 29. September sowie am 13. Oktober um 18:00 kann man vor dem Theaterbesuch an einer Führung im Schifffahrtsmuseum teilnehmen, zum günstigen Preis von 3,-- €.


2. Wer ein Ticket vom Besuch des Schifffahrtsmuseums vorzeigt, erhält eine Ermäßigung von 3,--€  auf seinen Theatereintritt – umgekehrt, wer mit seiner Theaterkarte ins Schifffahrtsmuseum geht, erhält ebenfalls eine Ermäßigung von 3,--€.
 

Von der Begierde Burgen zu bauen

Eine Selbstuntersuchung

Europäer bauen Burgen –nicht nur zu Hause. Die Küste Westafrikas ist gesäumt von europäischen Burgen, die nicht nur Handelsstation und Schutzraum, sondern auch Gefängnis für die versklavte schwarze Bevölkerung waren. Von ihnen gehen unsere Überlegungen aus. Wir fragen uns: Warum bauten unsere Vorfahren, kaum angekommen, Burgen in der Fremde? Wofür brauchen wir Burgen? Und ist der Rassismus, der die Kolonisation Afrikas „wissenschaftlich“ rechtfertigte, nicht auch eine Burg, die innere Burg, der weißen Überlegenheit? Und heute bauen wir aus Europa eine Festung mit Stacheldraht und Grenzkontrollen, mit Begriffen wie Leitkultur, christliches Abendland, Identität. Aber wer eine Burg baut, sperrt sich selbst ein.

Die Performance „Von der Begierde Burgen zu bauen“ beantwortet diese Fragen nicht, sondern wägt sie ab, befühlt sie, macht sie sichtbar, hörbar, erlebbar. Es zeigt die Verstrickungen und die Vergeblichkeit, den Verlust und die Verschwendung, den Überfluss und den Überdruss. Es ist eine Selbstuntersuchung unseres kolonialen Erbes.

 

Regie: Elisabeth Bohde
Bühnenbild: Roy Spahn
Auf der Bühne: Antoine Effroy, Chidi Egwoum, Torsten Schütte

Herr SCH spricht

Ein Schauspieler spricht fremde Texte, ist ein Lautsprecher, ein Sprachrohr. Er hat gelernt zusprechen, laut, deutlich, ausdrucksstark. Er eignet sich die fremden Texte an, schmückt sich mit fremden Federn ...
Aber was passiert, wenn er in eigener Sache spricht, seinen eigenen Text? Über sich selbst spricht? Was hat er zu sagen? Hat er was zu sagen? Erheben wir unsere Stimme oder geben wir sie bei Wahlen ab? Wer spricht in wessen Namen? Wer hat hier überhaupt was zu sagen? Nur die da oben? Wo oben? Und wer ist das Volk? Und die Zuschauer? Haben die auch was zu sagen? Und wenn alle sprechen und keiner zuhört? Ist das dann Demokratie?
Torsten Schütte spricht seit mehr als 30 Jahren und in vielleicht 3000 Aufführungen vor, für oder zu Zuschauern. Zeit, diesen Vorgang zu hinterfragen: persönlich, politisch, performativ. Ein Abend quer durch große Texte von Heinrich von Kleist bis Rainald Goetz, mit E-Gitarre und Schubertlied. Eine Auffüh- rung, die wach macht für Zwischentöne und bei der niemand weiß, wer wann spielt und wer echt ist. 

Auf der Bühne: Torsten Schütte
Regie: Elisabeth Bohde

Werther

Theater Triebwerk steht für die Verbindung von Erzählheater und Musik. Und jetzt haben sie sich den Briefroman „die Leiden des jungen Werther“ von Goethe quasi aufs Notenpult gelegt – einen der wirkungsmächtigsten Texte, eine der größten Liebesgeschichten und vielleicht auch den ersten Pop-Roman der deutschen Literatur. Wie und wer ist Werther? Ein großerLiebender, ein romantischer junger Mann voller Hingabe, ein Held, ein sich der Lächerlichkeit Preisgebender, der an seiner Einsamkeit zugrunde geht? Denn sein Anspruch auf absolute Liebe, absoluten Schmerz und absolute Kunst trennt Werther von der Gesellschaft – damals wie heute.

Die Performer spielen mit dem Originaltext und tauschen die Figuren, wechseln zwischen Darstellen und Musizieren, nähern und entfernen sich von den Figuren. Nur das Herz bleibt im Mittelpunkt (der Bühne), romantisch, anatomisch, philosophisch und musikalisch.

Mit: Lisa Grosche, Uwe Schade, Heiko Sellhorn

Regie: Nina Mattenklotz

Ausstattung: Lena Hiebel

Extras

Das Ohr sieht mit - Die lange Nacht der kurzen Filme

Kooperation mit den Kurzfilmtagen Flensburg

Die Kurzfilmtage sind längst ein regelmäßiger Höhepunkt des  Flensburger Kulturlebens, voriges Jahr gab es zum ersten Mal ein paralleles Programm hier bei uns.

Das hat den Zuschauern, den Filmemachern und uns selbst so gut gefallen, dass wir damit weitermachen. Weil die Pilkentafel aber ein Theater und kein Kino ist, versuchen wir das Filmegucken zu einem ganz anderen Erlebnis als im Kino und als zu Hause auf dem Sofa zu machen.Wir zeigen eine eigene Auswahl, bei der wir uns vom Motto des Spielplans „Das Auge hört mit“ leiten ließen.

Wie nehmen wir als Zuschauer den Film wahr? Wie nimmt der Filmemacher die Welt wahr und lässt uns an seiner Wahrnehmung teilhaben? Und wie nehmen wir dann wieder diesen Film wahr? 

Der Abend bietet nicht nur die Hör- und Seherfahrungen der Filme, sondern auch gemeinsame Pausen, (Snacks inklusive) und einen Austausch über die Unterschiedlichkeit und Eigenartigkeit unserer Art zu Sehen und zu Hören.

Weiteres Programm: www.flensburger-kurzfilmtage.de

Karten-Preise

Preise A:

5,-- € für jeden

Preise B:

20,-- € für Förderer

15,-- € für jeden

10,-- € für Schüler+innen, Student+innen & Sozialpassinhaber+innen

 

Für Schulen:

7,-- € pro Person in Gruppen ab 10 Personen
Nur nach Anmeldung im Büro der Pilkentafel
Tel 0461-24901 / 9-12 Uhr
e.Mail info@pilkentafel.de

Vorverkauf

HIER können Sie Ihre Karten vorbestellen.

 

Außerdem können Sie Ihre Karten an folgenden Vorverkaufstellen erwerben:

SHZ Kundenzentrum

oder

Tourist Info

oder

Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung

 

Es gibt auch immer Restkarten an der Abendkasse.

Freundeskreis Pilkentafel

In der letzten Zeit haben wir sowohl unsere Strukturen verändert, als auch viel über den Kontakt zu Ihnen, den Zuschauer+innen nachgedacht. Wir wollen vor allem eines erreichen: noch mehr Nähe zu Ihnen, den Flensburgern, unseren Freunden. Daher laden wir Sie ein, sich mit uns zu befreunden. Sie signalisieren damit: wir finden es gut, dass die Freien Darstellenden Künste in Flensburg ihren Raum haben und möchten, dass dies so bleibt.

Unterstützen Sie uns durch Ihre Freundschaft mit einem Jahresbeitrag von 50,--€ oder mehr. Als gemeinnützige Kultureinrichtung stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. 

Oder unterstützen Sie uns durch Ihre Zeit. Für allerhand Aktionen brauchen wir regelmäßig helfende Hände und Multiplikatoren. Setzen Sie sich mit Ihrer Zeit aktiv für uns ein. 

 

So werden Sie Mitglied des Freundeskreises:

- Füllen Sie die Anmeldekarte aus: es gibt sie direkt im Theater
- Senden Sie uns eine e.Mail an info@pilkentafel.de
- Rufen Sie uns an unter Tel 0461 24901

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit allen Buslinien bis zum ZOB (fahren auch nach Veranstaltungsende und am Wochenende im 30-Minuten-Takt in alle Richtungen) + 10 Minuten Fußweg.

Oder mit Bus Nr. 5 bis Haltestelle Hafendamm (fährt nicht mehr nach Veranstaltungsende)

Parkplätze

Wer mit dem Auto kommt, kann abends mit freundlicher Genehmigung der Versatel den eingezeichneten Versatel-Parkplatz in der Friedastraße nutzen.

Newsletter für Lehrer+innen

Wenn Sie über unsere Angebote für Schulen und Kindergärten informiert bleiben wollen, abonnieren Sie den Newsletter für Lehrer+innen. Benutzen Sie das Formular oder schreiben Sie uns einfach eine e.Mail an: info@pilkentafel.de

Abmelden können die den Newsletter jederzeit, indem Sie uns eine Email an info@pilkentafel.de schreiben.

Der Nur-So-Da-Chor

Er ist DADA

Er ist nur so DA

Er macht richtig Krach

Er verführt zum  Lauschen 

Er befreit Stimme und Seele

Er grunzt, stöhnt, jault, piept und brummt

Er stellt keine Ansprüche an sich und andere

Er spricht Lautgedichte und Kochrezepte

Er trifft sich jeden Montag

Er bewegt das Gemüt

Er kostet Zeit

Der NUR-SO-DA Chor ist ein Angebot zum Mitmachen. Es gibt keine andere Voraussetzung als Neugierde auf die eigene Stimme (und das heißt immer auch den Körper) und die Lust, Teil einer Gruppe zu sein. Lassen Sie sich überraschen!

Er trifft sich vom 06.11. bis 04.12. jeden Montag von  20-21:30 Uhr.
Bitte melden Sie sich per Email unter info@pilkentafel.de an und bringen zum ersten Treffen den Teilnahmebeitrag in bar mit. 

Er beträgt für fünf Abende nach eigenen Möglichkeiten der Teilnehmer+innen zwischen 25,-- €  und 45,-- € .

Am Samstag den 09.12. gibt es eine "Abschlusspräsentation" für Freunde und Fans.

 

 

Mit der Klasse in die Pilkentafel

Theater für Kinder und Jugendliche gehörte schon immer zu den Schwerpunkten der Theaterwerkstatt Pilkentafel. Die Junge Pilkentafel  Deshalb spielen wir die abends auf dem Spielplan stehenden Stücke auch als geschlossene Schulaufführungen. Von Dienstag bis Freitag ist das vormittags oder um 14 Uhr zu einem Eintrittspreis von 7,-- pro Person möglich. Im Anschluss an Schulaufführungen bieten wir immer ein Nachgespräch oder die Möglichkeit, etwas auf der Bühne auszuprobieren, an. Auf Anfrage kommen wir auch gern zur Vor- oder Nachbereitung in Ihre Klasse. 

Sie können mit Ihrer Klasse auch zum Gruppenpreis von 7,-- in die Abendaufführungen kommen. 

Schulaufführungen und Gruppenbuchungen sind nicht online möglich! Zurzeit ist unser Büro leider nicht konstant besetzt. Schreiben Sie uns für Buchungen und Terminabsprachen gerne eine Email an info(at)pilkentafel.de oder hinterlassen Sie Ihren Namen und Telefonnummer unter Tel 0461-24901. Wir melden uns in jedem Fall zurück!

Wenn Sie informiert bleiben wollen: abonnieren Sie den Newsletter für Lehrer+innen! 

Mit der Pilkentafel in die Klasse

Die Hörer

Eine amtliche Intervention

Für Kinder ab 6 Jahren und von der 1. - 6. Klasse

Zwei Mitglieder einer merkwürdigen Behörde, zwei Spezialisten zur Überprüfung akustischer Verhältnisse, Frau Dr. Sauerfurth-Ludenwurg und Mörg, ausführlicher Assistent, betreten unangekündigt den Klassenraum mit einem Wagen voll eigentümlicher Geräte. Sie beginnen mit den verschiedensten Untersuchungen, messen Lautstärken und Leisigkeits-verständnisminimale, schieben Stühle, quietschen mit Kreide, sprechen merkwürdige Texte, überprüfen mit dem Geigenbogen, bringen den Raum zum Klingen und die Kinder zum Lauschen... Nach und nach verwickeln sie die Kinder in ihre Experimente, erkunden mit ihnen die Stille, probieren aus, wie laut man mit Papier rascheln kann, testen, wie laut es ist, wenn alle gleichzeitig reden, und sensibilisieren so die Kinder für das Hören im Allgemeinen und das Aufeinanderhören im Speziellen. Der alltägliche Klassenraum verwandelt sich durch das bloße Hören in einen besonderen, magischen Ort. 

Von und mit: Elisabeth Bohde und Torsten Schütte
Musikalische Beratung: Matthias Kaul
Texte: Oskar Pastior 

Gewinner des "junge ohren preis 2013" in der Kategorie LabOhr

Die Jury sagt:

„Die Hörer“ ist ein überraschender Lauschangriff auf den ungeordneten, überhörten Lärm im Klassenzimmer. Die Klangforscher sind zwei erfahrenen Theaterpädagogen und Schauspieler Elisabeth Bohde und Torsten Schütte. Die Kinder werden in einer skurrilen Laboratmosphäre mit Geräuschen aus ihrem Klassenzimmer und dadaistischen Texten konfrontiert. Sie sind fasziniert von den Erkenntnissen und werden zu konzentriertem Lauschen verführt. Ein mitreißendes Projekt, das an möglichst vielen Schulen aufgeführt werden sollte.

Dieses Stück kann nur in Schulen gespielt werden!

Der Ablauf: Sie verabreden mit uns einen Termin, an dem wir dann in die Schule kommen und für 3 oder 4 Klassen an einem Vormittag spielen.
Das Stück dauert jeweils eine Schulstunde.

• 3 Aufführungen an einem Vormittag: 350,-- €
• 4 Aufführungen: 450,--€
jeweils plus Fahrtkosten von 0,30 € pro Kilometer

Mögliche Termine für 2017:
• 20.-25. März
• 27.-29. März
• 3.-5. April
• 15.-17. Mai
• 22.-24. Mai

Für alle Buchungen und Fragen erreichen Sie uns zu den Bürozeiten (Mo.-Fr. von 9:00-12:00 Uhr):
Tel.: 0461 24901 oder jederzeit per E-Mail: info@pilkentafel.de

Hier geht es zum Mitschnitt von "Die Hörer": vimeo.com/80256979

 

 

Die Pilkentafel

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist ein vitaler Produktionsort für Darstellende Kunst und damit ein Haus für gesellschaftliche Reflexion. Sie ist politisch und unterhaltend, laut und leise, eigensinnig und poetisch, zart und dickköpfig und uneingeschränkt zeitgenössisch: die hier entwickelten Stücke sind kontrovers, vielseitig, radikal.

Mit jährlich ca. 6 Neuproduktionen, 120 Abendvorstellungen und zusätzlichen Schul- und Kinderaufführungen ist die Pilkentafel ein bedeutender Akteur in der Kulturszene der Stadt Flensburg und in Schleswig-Holstein. Gespielt wird regelmäßig donnerstags, freitags und samstags um 20 Uhr in einer Raumbühne für bis zu 50 Gäste. Durch die Nähe zu den Schauspielern und Performern stellt sich eine hohe Unmittelbarkeit und Intimität ein, die den Inszenierungen ihre besondere Wirkung verleihen. Erreichbar ist das Theater vom ZOB aus fußläufig in 10 Minuten. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann sich in angenehmer Atmosphäre in anregende Gespräche mit den Künstler*innen und Besuchern verwickeln. Frischer Milchkaffee und gute Weine werden ab 19 Uhr angeboten.

In diversen überregionalen und internationalen Gastspielen und Festival-Besuchen schlägt das Theater immer wieder eine wichtige Brücke vom Hohen Norden in andere Teile der Bundesrepublik und der Welt. Nicht zuletzt, weil die Pilkentafel durch die hier produzierten Stücke ein Ort des kritischen Denkens, des Widerstands, der nicht- kommerziellen Unterhaltung ist und ästhetisch auf der Höhe der aktuellen Zeitgenössischen Darstellenden Kunst agiert.

Das Team

Künstlerische Leitung

Elisabeth Bohde

Elisabeth Bohde (*1957) arbeitet nach ihrem Studium am Institut de Recherche et Formation des Comédien-animateurs in Aix–en-Provence (Frankreich) als Theaterpädagogin, Regisseurin und Schauspielerin, u.a. in Nürnberg, Oldenburg und für den NDR. 1983 gründet sie die Theaterwerkstatt Pilkentafel, die sie bis heute leitet.
Aktuell wirkt sie mit bei
Fuge mit einigen Freiheiten
... (und ich neige sogar zu dieser Übertreibung)
Die Verwandlung
Bitte, betrachten Sie mich als einen Traum
Am eigenen Leib
Abendbrot mit Frau Dr. Sauerfurth-Ludenwurg und Mörg

Torsten Schütte

Torsten Schütte (*1961) arbeitet nach seiner Ausbildung als Schauspieler, u.a. in den Musikperformances von Matthias Kaul, aber hauptsächlich in der Pilkentafel, zu deren Ensemble und Leitung er seit 1985 gehört.
Aktuell ist er beteiligt an 
... (und ich neige sogar zu dieser Übertreibung)
Die Verwandlung
Bitte, betrachten Sie mich als einen Traum
Abendbrot mit Frau Dr. Sauerfurth-Ludenwurg und Mörg
und dem Nur-So-Da-Chor

Ensemble und Gäste

Anaela Dörre

Anaela Dörre (*1989) arbeitet nach ihrem Studium am ASBF in Hamburg als Schauspielerin, u.a. in Berlin, Hamburg und Lüneburg. Seit 2016 ist sie Ensemble-Mitglied der Pilkentafel.
Aktuell ist sie beteiligt an 
Am eigenen Leib

Manuel Melzer

Manuel Melzer (*1985) arbeitet nach seinem Studium "Szenische Künste" in Hildesheim  seit 2016 als Haustechniker und Ensemblemitglied in der Pilkentafel.
Aktuell ist er beteiligt an Ein bisschen mehr muss man schon sehen oder: Wie ich mich in einen Schmetterling verwandelte

Esther Sievers

Esther Sievers arbeitet noch während ihres Studiums "Kultur, Sprache, Medien" in Flensburg an der Pilkentafel, wo sie für die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig ist.

Lotta Bohde

Lotta Bohde studiert "Szenische Künste" in Hildesheim, nachdem sie in den letzten Jahren immer wieder auf der Bühne der Pilkentafel zu sehen war. In dieser Spielzeit ist sie zu sehen in Am eigenen Leib.

Caroline Heinemann

Caroline Heinemann (*1982) arbeitet nach Ihrem Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim und ihrer Promotion zu den "Produktionsräumen im zeitgenössischen Kinder- und Jugendtheater" als freie Theatermacherin und Theaterpädagogin u.a. mit Die AZUBIS in Hamburg. Sie ist Mitglied von Theater Kormoran. In dieser Spielzeit ist sie beteiligt an terra culinaria oder Über Essen.

Matthias Kaul

Matthias Kaul (*1949) arbeitet nach seinem Schlagzeug-Studium bei Robert Hinze an der Hamburger Musikhochschule als Schlagzeuger und Komponist, unter anderem in dem Ensemble L’ART POUR L‘ART.  In dieser Spielzeit ist er beteiligt an der Fuge mit einigen Freiheiten.

Dennis Dieter Kopp

Dennis Dieter Kopp (*1986) arbeitete während und nach seinem Studium in Hildesheim als freier Lichttechniker und Performer. Seit November 2016 ist er an der Pilkentafel an Ein bisschen mehr muss man schon sehen oder: Wie ich mich in einen Schmetterling verwandelte beteiligt.

Elisa Priester

Elisa Priester (*1982) arbeitet nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim und Aarhus als Theatermacherin und Theaterpädagogin u.a. in Hannover, Sonderburg (DK) und Flensburg. Sie ist Gründungsmitglied des Theater Kormoran. In dieser Spielzeit ist sie beteiligt an terra culinaria oder Über Essen.

Peer Ripberger

Peer Ripberger (*1987) arbeitet nach seinem Studium "Inszenierung der Künste und der Medien" in Hildesheim und Zürich als Regisseur und Performer, u.a. in Eggenfelden, Göttingen und Trier.

Uwe Schade

Uwe Schade (*1960) studierte Cello bei Tadao Kataoka, Peter Mengel und Karl-Hermann Jellinek. Seit 1986 arbeitet er als freischaffender Musiker, Komponist und Schauspieler in Hamburg. Neben Solo- und Kammerkonzerten spielt und komponiert er für Tanz - und Theater-Produktionen. In dieser Spielzeit ist er zu sehen in ...(und ich neige sogar zu dieser Übertreibung), Die Verwandlung und Bitte, betrachten Sie mich als einen Traum.

Isabel 'Eazy' Schwenk

Isabel ‚Eazy‘ Schwenk (*1988) arbeitet nach ihrem Studium "Inszenierung der Künste und der Medien" als Performerin und Theaterpädagogin, u.a. als Mitglied der Kollektive Christians//Schwenk sowie Syndikat Gefährliche Liebschaften. In dieser Spielzeit ist sie beteiligt an Ein bisschen mehr muss man schon sehen.

Maren Seidel

Maren Seidel studiert "Szenische Künste" in Hildesheim, nachdem sie in den letzten Jahren immer wieder auf der Bühne der Pilkentafel zu sehen war. In dieser Spielzeit ist sie zu sehen in Am eigenen Leib.

Roy Spahn

Roy Spahn arbeitet nach seinem Kunststudium bei Willi Schmitt als Bühnen- und Kostümbildner, u. a. am Schauspielhaus Hamburg und an den Theatern Kassel, Bremen, Braunschweig, Luzern, Strasbourg und Dessau sowie am Opernhaus Zürich und an der Wiener Staatsoper. In dieser Spielzeit ist er beteiligt an Bitte, betrachten Sie mich als einen Traum.

Karsten Wiesel

Karsten Wiesel (*1977)  gestaltet das Programm der Flensburger Kurzfilmtage seit 2000. Er studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und ist seit 2007 freischaffender Filmemacher.

Für die Pilkentafel dreht er regelmäßig Trailer und Videos für die Bühne. In dieser Spielzeit ist er beteiligt an ... (und ich neige sogar zu dieser Übertreibung)

Svenja Wolff

Svenja Wolff (*1983) ist seit 2006 bei Theater Kormoran aktiv. Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim sowie Gender Studies und Theaterwissenschaften in Bergen, Norwegen. Seit 2010 arbeitet sie als freie Theatermacherin, Performerin, Theaterpädagogin und Yoga-Lehrerin. In dieser Spielzeit ist sie beteiligt an terra culinaria oder Über Essen

Die Förderer der Pilkentafel

Die Partner der Pilkentafel: Kooperationen und Verbände

Die Geschichte der Pilkentafel

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist sowohl Spielstätte als auch Theatergruppe, weshalb hier verschiedene, sich kreuzende Geschichten erzählt werden können:

Die Gruppe

1983 feierte als erste Produktion "Wir werden uns leidenschaftliche lieben" Premiere - damit war zunächst die Gruppe gegründet. In den folgenden 15 Jahren tourte die Theaterwerkstatt Pilkentafel sowohl im Erwachsenen- als auch im Kindertheater mit sehr erfolgreichen Stücken, wie "Waschtag" durch Deutschland und die Welt. Diverse Festivaleinladungen und Preise folgten. Als Mitglied der ASSITEJ und geschätzter Partner des Goetheinstituts regten vor allem die Reisen nach Sarajewo (kurz nach dem Krieg), Israel und Palästina, Mexiko, Indien und dann vor allem Zimbabwe und Südafrika zu einer Beschäftigung mit diesen Kulturen und daraus folgenden Inszenierungen an.

Die Spielstätte

Die Spielstätte der Pilkentafel wurde 1998 in einer alten Schlossereiwerkstatt auf dem eigenen Hinterhof des bisherigen Proben- und Wohnhauses errichtet. Damit veränderte sich auch die künstlerische Arbeit der Gruppe. Zunehmend wurde die Stadt Flensburg mit ihrer Geschichte zum Thema der Inszenierungen. So wurde in "Westliche Höhe" die Nachkriegszeit in der letzten Reichshauptstadt des Naziregimes dokumentarisch aufgedeckt, während die Kolonialgeschichte der Region in "Reisen in ehemaligen Kolonien" kritisch betrachtet wurde. Zusammen mit den zwei-jährlich stattfindenden site-specific-theatre-Projekten, an denen Flensburger Bürger elementar beteiligt sind ("Glück der Sterblichkeit", "Ein ganzes Viertel unter Verdacht" und "Das Flensburger Humankapital"), brachte die Auseinandersetzung mit der Stadt der Theaterwerkstatt Pilkentafel den Kulturpreis Flensburgs ein.

jüngste Veränderungen

In den vergangenen Jahren öffnete sich die Pilkentafel als Spielstätte einer anderen Generation gegenüber. So erarbeitete Theater Kormoran ihr Stück "Rosa / Blau" in der Pilkentafel. Als zweiter Vertreter dieser Generation produzierte Peer Ripberger verschiedene Stücke in der Pilkentafel, bevor er 2016 in die Künstlerische Leitung des Hauses einstieg.

Archiv bisheriger Produktionen

Hier entsteht derzeit ein Archiv, welches die bereits abgespielten Produktionen der Theaterwerkstatt Pilkentafel vorstellt.

Pressespiegel

Food-Performance im Gängeviertel

Kritik zu Terra culinaria Oder Über Essen

"Es ist ein ganz besonderes Stück Open-Air-Theater, das sich die Frauen vom Theater Kormoran da ausgedacht haben. [...] Eigentlich handelt es sich bei „Terra culinaria“ (TC) um eine Triple-Performance. TC ist Theater (ein bisschen), ein unterhaltsamer Workshop zum Thema Ernährung (schon mehr) und ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Spaziergang durch das wohl schönste Wohnviertel der Stadt. [...] Man erfährt, wo in der Nachkriegszeit schwarz geschlachtet wurde, wo der letzte Erwerbsfischer in Flensburg wohnt. Die Kormoran-Frauen haben umfangreiche Vorarbeiten geleistet. Über Kopfhörer hört das Publikum minutenlange, sehr unterhaltsame Interviews mit Menschen aus dem Quartier zu ihren Essgewohnheiten und belauscht unter anderem eine Familie in der Küche."

im Flensburger Tageblatt vom 03.06.2017

Terra culinaria: Ein Stadtteil wird zur Theaterbühne


"„Essen ist Teil der Persönlichkeit geworden“, sagt Elisa Priester. „Wir fragen, welche gesellschaftlichen Phänomene dahinter stecken.“
Aber „Terra culinaria“ ist vor allem ein Theaterstück, die beiden Frauen [Elisa Priester und Katharina Herr] werden zu Charakteren, die für eine bestimmte Haltung stehen. Nicht zuletzt geht es um die Frage, ob man durch sein Essverhalten die Welt verändern kann."

im Flensburger Tageblatt vom 23.05.2017

"Visionen und Eigensinn": ASSITEJ-Preis für die Pilkentafel

"Elisabeth Bohde und Torsten Schütte wurden bei der Gala in Berlin für das mit der Theaterwerkstatt Pilkentafel verbundene Lebenswerk sowie für den gelingenden Generationswechsel mit dem Assitej-Preis 2017 geehrt. „Mit Visionen und Eigensinn in eine offene Zukunft“, sagte Wolfgang Stüßel (Theater Strahl, Berlin) zu Beginn seiner Laudatio für die Pilkentafel. Er betont die Offenheit, den Mut und die visionäre Kraft und Radikalität, mit der sich die beiden Theatermacher für die zeitgenössischen darstellenden Künste (auch) für ein junges Publikum einsetzen. „Eure Produktionen zeigen, wie angstfrei und radikal ihr eure Kunst versteht. Zeitgenössisch und mutig soll sie sein, euch als Künstler fordern und interessieren und dabei ein junges Publikum herausfordern“, so Wolfgang Stüßel."


im Flensburger Tageblatt vom 12. Mai 2017

... (und ich neige sogar zu dieser Übertreibung)

Kritik zu ... (und ich neige sogar zu dieser Übertreibung

"In einer Mischung aus szenischer Lesung, Dialog zwischen Cello (Uwe Schade) und Rezitator (Torsten Schütte) sowie einzelnen akustischer Satzinterpretationen nähern sie sich diesem Autor, der immer wieder von der absurden Unmöglichkeit des Entkommens schreibt, sich fast gewaltsam hinein dreht in seine Gedanken und doch genau in dieser inneren Emigration an seinem Schreibtisch in der engen Familienwohnung seinen Freiraum findet."

im Flensburger Tageblatt vom 15.02.2017

16. Flensburger Kurzfilmtage - Eine Stadt im Filmfieber

In diesem Jahr haben sich die Kurzfilmtage mit der Theaterwerkstatt Pilkentafel zusammengetan. Zusätzlich zu dem gewohnten Festivalstandort im Deutschen Haus werden 14 Filme aus dem Festivalprogramm als Kino im Theater präsentiert. An drei Abenden wird in der Theaterwerkstatt eine „lange Nacht mit kurzen Filmen“ veranstaltet, bei der Kurzfilme mit einem bewussten Wechsel der Perspektiven angeschaut werden können.

im Flensburger Tageblatt vom 04.11.2016

Robin Hood: Widerstand in Strumpfhosen

Kritik zu Das Robin-Hood-Experiment. Widerstand in Strumpfhosen

"Man atmet durch und fühlt mit, wenn das Stück vorüber ist. Es endet versöhnlich, fast idyllisch: Ein junges Paar sitzt vor einem beleuchteten Zelt an einem See. Es ist aber nicht das Happy End einer aufwühlenden Beziehungsgeschichte, sondern die Erschöpfung nach einem wahren Bühnenfuror. In der Theaterwerkstatt Pilkentafel hat die junge Generation mit der aktuellen Inszenierung 'Das Robin-Hood-Experiment. Widerstand in Strumpfhosen' ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt."

im Flensburger Tageblatt vom 31.10.2016

Robin Hood in der Pilkentafel

Erst Ende Oktober und schon die dritte Premiere! In der Theaterwerkstatt Pilkentafel geben sich Schauspieler und Regisseure die Klinke in die Hand. Am Donnerstag, 27. Oktober, kommt "Das Robin-Hood-Experiment. Widerstand in Strumpfhosen" mit Anaela Dörre und Peer Ripberger auf die Bühne.

im Flensburger Tageblatt vom 25.10.2016

Herr Sch stellt sein Publikum vor die Wahl

„Kraftakt, ich Kraft, ich Akt.“ Diese Worte sagt Torsten Schütte mehr zu sich selbst als zum Publikum, während er sich gegen die Wand stemmt, an ihr herab gleitet und sich von ihr abstößt. Diese Szene ist der Beginn des zweiten Aktes des Theaterstücks „Herr Sch spricht“. Die Premiere findet am Donnerstag, 13. Oktober, um 20 Uhr in der Theaterwerkstatt Pikentafel statt.

im Flensburger Tageblatt vom 11.10.2016

Mehr Geld für die Freie Kulturszene

Finanzausschuss beschließt höhere Zuschüsse für Pilkentafel, Kühlhaus, Volksbad und Folk-Baltica.

im Flensburger Tageblatt vom 08.10.2016

 

Neue Formen braucht die Werkstatt

Es war Zeit, sich neu zu erfinden. Eine Produktionsstätte, die verschiedenen Ansätzen und Gruppen Raum bietet, stellen sich Bohde und Ripberger nun in der Pilkentafel der Zukunft vor.

in den Kieler Nachrichten vom 07.10.2016

Fette Anklage aus der Pilkentafel

Kritik zu Fett. Mein BMI ist höher als dein IQ, Bitch!

Im Zusammenspiel mit Lautsprecher- und Leinwandpräsentation prangern die beiden Frauen einen gesellschaftlichen Zwang zur Körperperfektionierung an, stellen sich widersprechende Aussagen über vermeintlich gesundes Verhalten bloß und Vorurteile über dicke Menschen in Frage. „Glaubt ihr wirklich, wir sitzen den ganzen Tag auf dem Sofa und fressen Chips?“, fragt Elisabeth Bode klagend ins Publikum.

im Flensburger Tageblatt vom 18.09.2016

Freie Darstellende Künste: ZUSAMMENWACHSEN

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg wird achtzehn Jahre alt. Endlich volljährig, so die eigene Interpretation - und damit auch Zeit, sich Gedanken um die Zukunft zu machen. Das Thema Generationenwechsel steht ins Haus - wie bei so vielen Institutionen, die seit den Achtzigern eigene Spielstätten betreiben. Dies ist einer der Gründe, bei weitem jedoch nicht der einzige, warum sich die Gründer*innen Elisabeth Bohde und Torsten Schütte entschieden haben, zur Spielzeit 2016/17 tiefgreifende Strukturveränderungen im eigenen Haus vorzunehmen. Diese wiederum verdienen ein genaueres Hinsehen, denn mit dem, was das Theater am nördlichen Rand Schleswig-Holsteins direkt auf der deutsch-dänischen Grenze in den kommenden Jahren vorhat, könnte es durchaus zum role model werden – und nicht nur für kleine, freie Häuser.

auf theapolis.de vom 14.09.2016

Fettes Theater: Tabu-Thema bei der Pilkentafel

Ein halbes Jahr lang war die Pilkentafel geschlossen. Nun öffnet sie sich wieder - am Donnerstag it 'Fett. Mein BMI ist höher als dein IQ, Bitch!', das Regisseur Peer Ripberger mit Elisabeth Bohde und Lotta Bohde entwickelt hat.

im Flensburger Tageblatt vom 14.09.2016

Aufmüpfiger Grössenwahn

Die nächste Spielzeit wird zeigen, wie der Generationenwechsel in der freien Szene funktioniert. Auf der Website gibt man sich aufmüpfig schon mal als FlensBurgtheater. Wenn die Schlupflöcher weniger werden, braucht man eben Größenwahn.

in der taz vom 13.09.2016

Goethe Institut: Koproduktionsfonds erstmals vergeben

Das Goethe-Institut fördert mit einem neu aufgelegten Koproduktionsfonds kollaborative Arbeitsprozesse sowie innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch und unterstützt damit neue Netzwerke und Arbeitsformen in der unterkulturellen Zusammenarbeit […]

Added ValEUropa broke down (so we go looking for utopia in Greenland) (AT)
Sermermiut Culture House (Grönland), Theaterwerkstatt Pilkentafel (Deutschland), FarNorth Network (Island/Grönland) und Rheinische Kantorei (Deutschland)

auf theapolis.de vom 31.08.2016

Das Rätsel des grossen P in der Stadt

Es ist der Beginn einer neuen Ära, die junge Generation nimmt das Ruder in die Hand. Die Theaterwerkstatt Pilkentafel macht Ernst und geht in die Vollen: Ab Mitte September wird - erstmals in der Geschichte der Bühne - verlässlich jede Woche donnerstags, freitags und sonnabends gespielt.

im Flensburger Tageblatt vom 24. August 2016

Verjüngungskur

Elisabeth Bohde und Torsten Schütte sind seit Jahrzehnten die Gesichter der Theaterwerkstatt Pilkentafel. Doch diese Ära geht zu Ende. Das neue Gesicht der Pilkentafel ist vielfältiger – und im Schnitt 30 Jahre jünger. Wie berichtet, wollen sich Bohde und Schütte aus den angestammten Rollen als allumfassende Theatermenschen verabschieden. Die neuen Macher stellten sich jetzt erstmals der Öffentlichkeit vor.

im Flensburger Tageblatt vom 1. Juli 2016

Die Pilkentafel wird umgebaut

Das Theater wird volljährig, die Theatertruppe sogar schon 33: An der Pilkentafel im verwinkelten Gängeviertel am Hafen steht eine Zeitenwende bevor. Es war ruhig hier in den letzten Monaten, Theater wurde hier nicht gespielt, stattdessen gegrübelt, geplant, nachgedacht. Jetzt gibt es ein schriftliches Konzept und einen Fahrplan in die Zukunft der Pilkentafel. „Die Stadt Flensburg muss sich entscheiden, ob sie dieses Theater will oder nicht“, sagt Elisabeth Bohde, die die Pilkentafel 1983 gegründet hat und sie bis heute lebt.

Im Flensburger Tageblatt vom 15. Juni 2016

PRESSEMITTEILUNG


14 November 2016

Pilkentafel erhält Transformationsförderung vom Bund

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in der Bereinigungssitzung vom 10. November 2016 zusätzliche 266,8 Mio für Kultur im Jahr 2017 (+19,5%) beschlossen. Das gab der haushaltspolitische Sprecher der SPD, Johannes Kahrs, bekannt. 
Auch die Pilkentafel in Flensburg wurde bedacht. "Das ist eine Sensation für das Freie Theater in Flensburg, jetzt wird uns hier ein Quantensprung gelingen", so Peer Ripberger, Regisseur und Mitglied der Künstlerischen Leitung der Pilkentafel. Er ist das Gesicht des Aufbruchs, der hier seit 2 Jahren konsequent und unter bundesweiter Beachtung strukturell und künstlerisch vorangetrieben wird. 
Der Stadtrat Flensburgs hat dieses Potential erkannt und erst kürzlich eine Erhöhung der Zuwendung um 70% beschlossen - "aus Überzeugung für die Bedeutung von Kultur in der Grenzregion, und weil das Konzept für freie darstellende Künste über Generationen- und Landesgrenzen hinweg in ganz Schleswig-Holstein solitär ist", so Helmut Trost, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Flensburg. 
"Wir haben in unserem Antrag an den Kulturausschuss des Bundestages aufzeigen können, welches Potential aus neuen und bewährten Akteuren sich hier in Flensburg versammelt, und weshalb dieser Transformationsprozess bundesweit bedeutsam ist", so Elisabeth Bohde, die das Theater 1983 gegründet hat und eine wichtige Stimme der bundesweiten Freien Szene ist. Jetzt wolle man den Blick auf europäische Kooperationen richten, und damit an "die internationale Tradition der Pilkentafel anknüpfen: mithilfe des Goethe Instituts haben wir Koproduktionen auf der halben Welt gemacht".
Konkret erhält die Pilkentafel insgesamt bis zu 1,2 Mio über die nächsten 3 Jahre vom Bund. Das so entstehende "Norddeutsche Zentrum für zeitgenössische Darstellende Kunst" unmittelbar auf der deutsch-dänischen Grenze ist emblematisch für eine Kulturpolitik, die die kulturelle Vielfalt bis an den nördlichsten Rand der Republik durchhält. Der Deutsche Kulturrat hatte noch im Sommer eine stärkere Beteiligung des Bundes an kultureller Infrastruktur "in der Fläche" gefordert. Ab 2020 soll der nun mögliche Transformationsprozess in eine EU-Plattformfinanzierung der Pilkentafel mit Partnern, u.a. dem FarNorth Network, münden. 
"Ich bin froh über den Beschluss des Haushaltsausschusses. Ganz Schleswig-Holstein profitiert in seiner kulturellen Attraktivität von dieser Entscheidung für einen pulsierenden Ort für die zeitgenössischen Darstellenden Künste", so Sönke Rix, derzeit zuständiger SPD-Bundestagsabgeordneter für Flensburg, der den Antrag unterstützt hat. Auch die SPD Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, hatte sich für den Antrag stark gemacht. "Weil Grenzregionen besonders neuralgische Punkte sind, an denen man mit Kultur Signifikantes bewirken kann." 
In der Pilkentafel wird man jetzt darangehen, die "operativen Vorbereitungen zu treffen", so Torsten Schütte, der das Theater gemeinsam mit Bohde seit seinen Anfängen führt. Die Bundesförderung ermöglicht es dem neuen Team der Pilkentafel, den eingeschlagenen Weg und die strukturellen Veränderungen des Change-Prozesses konsequent weiterzuführen. 
"Ein potenter Player für progressive zeitgenössische Performance leuchtet seit heute rot pulsierend auf der Landkarte auf", so die beratende Agentur modul33.org. Sie hat entscheidenden Anteil an dem Change-Prozess des Hauses und dem nun Realität werdenden kulturellen Frühling in Flensburg. 

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Elisabeth Bohde
Künstlerische Leitung
Tel +49 (0)461 24901
elisabeth.bohde(at)pilkentafel.de

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Theaterwerkstatt Pilkentafel
Pilkentafel 2
24937 Flensburg

Tel 0461/24901
Web www.pilkentafel.de
e.Mail info(at)pilkentafel.de

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